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Irgendwie mag ich die Idee und Optik von Tartes und nachdem ich zu Weihnachten eine Tarteform bekommen habe, werde ich die zukünftig reichlich nutzen. Eingeweiht hab ich die Form mit einer “Schoko-Zitronen-Tarte”.
Da es mehrere Schritte und zwischendurch immer wieder Kühlzeiten gibt, hab ich versucht euch das Rezept chronologisch aufzuschreiben, so dass ihr es von oben nach unten backen könnt. Viel Spaß! :)
Die Zubereitung der Tarte teilt sich in drei Schritte:
1. Schoko-Ganache
2. Mürbeteig
3. Zitronencreme
1. Schoko-Ganache:
- 100g Zartbitterkuvertüre
- 125ml Schlagsahne
- 40g weiche Butter
- 80g Zucker
Mit der Schokoladen-Ganache beginnen, da diese am meisten Kühlzeit braucht. Butter, Sahne und Zucker bei mittlerer Hitze erwärmen bis sich Zucker und Butter komplett aufgelöst haben. Die zerkleinerte Kuvertüre zufügen und solange unter ständigem Rühren erwärmen bis sich eine gleichmäßige Schokoladenmasse ergibt. Dann über Eiswasser kalt rühren und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank. Die Schoko-Ganache ist ausreichend gekühlt, wenn sie ganz fest geworden ist.
2. Mürbeteig:
- 125g Butter
- 100g Puderzucker
- 250g Mehl
- 1 Ei
- Salz
- trockene Erbsen zum Blindbacken
Alle Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten, in Klarsichtfolie wickeln und für ca. 1 Stunde kalt stellen. Anschließend ausrollen und in einer Tarteform (ca. 25cm) bei 180 Grad Umluft für 12-15 Minuten Blindbacken; Backpapier und Erbsen entfernen und noch weitere 5 Minuten backen. Dann auskühlen lassen und aus der Form holen.
Die ausgekühlte Schoko-Ganache kurz mit dem Mixer cremig rühren und gleichmäßig auf den Boden streichen und wieder kühl stellen.
3. Zitronencreme:
- 200g Zucker
- 100g Butter
- 3 unbehandelte Zitronen
- 2 Eier
Mit der Zitronencreme erst anfangen, wenn die vorherigen Schritte erledigt sind.
Die Zitronen auspressen bis ihr 100ml Zitronensaft habt. Dann die Schalen vorsichtig abreiben.
Zitronensaft, Zitronenschale, Butter und Zucker erwärmen (nicht kochen!) bis sich eine gleichmässig cremige Masse ergibt. Die Eier verquirlen und unter die Zitronenmasse rühren. Ein paar weitere Minuten bei geringer Hitze weiter Rühren. Dann soweit abkühlen lassen, dass sie noch handwarm ist. Die Zitronencreme über die Schoko-Ganache gießen und die Tarte damit auffüllen. Die Tarte am besten über Nacht (mindestens 3 Stunden) in den Kühlschrank stellen, damit auch die Zitronencreme fest wird.
Vor dem Servieren noch nach Wunsch (z.B. mit Nüssen damit man noch etwas Crunch hat) dekorieren und dann lasst es euch schmecken!
Laura
Written on 2. März 2023
Hi Veronique,
Ich hab vorgestern deine Torte nachgebacken, weil ich fand, dass die Kombination total lecker aussieht und sie ist mir insgesamt gut gelungen, schmeckt lecker, ist aber auch sehr gehaltvoll, finde ich! :D Der Mürbeteig war meines Erachtens ziemlich buttrig, deswegen habe ich dann noch einiges an Mehl hinzugefügt, bis er für mich “ausgewogener” geschmeckt hat, dann war er jetzt am Ende aber recht fest – also da muss ich vielleicht noch etwas rumprobieren. Und die Schoko-Ganache fand ich nach dem Kühlstellen bzw. insgesamt dann auch fast etwas zu fest und könnte sie mir auch cremiger vorstellen – ich muss aber auch zugeben, dass ich mich nicht 100% an dein Rezept gehalten habe, weil ich es gerne noch schokoladiger wollte. Aber hättest du generell einen Tipp für eine (dauerhaft) “weichere” Ganache? Mehr oder weniger Sahne? Oder Butter?
Sehr stolz bin ich auf jeden Fall, dass mir das Lemon Curd gelungen ist und auch super schmeckt! Insofern Danke für das Rezept! :)
Laura