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{St. Martin} Niedliche Pummelchen – Weckmänner & Martinsbrezel

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Juchu, die Vorweihnachtszeit ist da! Ich bin ein totaler Weihnachtsfan mit allem was dazugehört. Der St. Martinstag ist auch ein ein Teil davon und definitiv eine meiner besonders schönen Kindheitserinnerungen. Ich hab mich immer sehr darauf gefreut und Laternen gebastelt. Alles daran ist einfach nur schön gewesen. Das Pferd mit „St. Martin“ an der Spitze, die schönen Laternen und die Botschaft dahinter.

In Dortmund sind wir mit dem Kindergarten oder der Schule durch die Siedlung gelaufen mit unseren kleinen leuchtenden Laternen, immer dem schönen großen Pferd hinterher und am Ende gab es als Highlight für jedes Kind ein großes Martinsbrezel. Daran denke ich wirkich gern und deswegen ist das Martinsbrezel für mich auch irgendwie ein Startschuss für mich in die Vorweihnachtszeit. Nur selber gebacken habe ich es bisher nicht, aber das kann ich dann jetzt von meiner Löffeliste streichen.

Aus Stutenkerl wird Weckmann

Wie gesagt, komme ich aus Dortmund, ein Ruhrpottkind. Da gibt es Milchbrötchen und Stuten (aber bitte ohne diese runzligen Rosinen!) und Stutenkerle. Inzwischen lebe ich seit über 10 Jahren in Köln, heftig wie schnell das ging, und hier ist das Milchbrötchen ein Weckchen und der Stutenkerl ein Weckmann und der Stuten ein Platz…das finde ich übrigens total unsinnig. „Platz“ ist doch ein Ort, an dem man sich aufhalten kann und kein Gebäck! Also auch wenn der Stutenkerl in meinem Sprachgebrauch langsam zum Weckmann geworden ist, der Stuten wird niemals zum Platz! Sorry Schnucki, ihr Rheinländer seid manchmal seltsam. 😉

Ein Teig – zwei pummelige Formen

Ich bin ja gern pragmatisch und als ich aus meinem Teig Martinsbrezel geformt habe, dachte ich da könnte ich doch gleich auch mal Weckmänner ausprobieren. Das hab ich bisher auch noch nicht gemacht, aber das hat noch mehr Spaß gemacht als die Brezel.

Der Teig ist im Ofen so gut aufgegangen, dass die Weckmänner und Martinsbrezel viel pummeliger geworden sind als erwartet aber ich hab mich sofort in die kleinen Pummelchen verliebt genau wie der Herzmann, der vom Backduft in die Küche gelockt wurde.

Backen soll Spaß machen und den hatte ich hier total. Habt auch ganz viel Spaß mit dem Backen in der Vorweihnachtszeit.

Habt ihr euch schon eine „todo“ Liste gemacht?

Liebe Grüße <3
Veronique

Rezept: Weckmänner und Martinsbrezel

{St. Martin} Weckmänner und Martinsbrezel
 
Vorbereitung
Zubereitung
Gesamt
 
[Autor]:
[Rezept Art]: Hefegebäck
[Kategorie]: Süßes
[Portionen]: 8
{Zutaten}
  • 600g Dinkelmehl Typ 630
  • 250g Milch (und etwas zum Einpinseln)
  • 140g Zucker
  • 100g weiche Butter
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 1 Prise (Vanille)Salz
  • 1 Ei
  • Hagelzucker zum Bestreuen der Brezel
  • Schokodrops als Augen für die Weckmänner
{Anleitung}
  1. Zuerst 250g Milch, 130g Zucker und zerbröckelten Hefewürfel bei geringer Hitze unter Rühren erwärmen (lauwarm, ca. 40°C) bis die Hefe sich aufgelöst hat und von der Hitzequelle nehmen. || TM5: 4 Minuten | 37° C | Stufe 1 ||
  2. Insgesamt 100g weiche Butter in Stücken, 1 Ei, 600g Mehl und eine Prise (Vanille)Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. || TM5: 2 Minuten 30 Sekunden | Teigstufe ||
  3. Teig in eine Schüssel umfüllen, mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft ca. 1 Stunde auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
  4. Teig auf einer leicht bemehlten Fläche nochmal kurz durchkneten und in 8 Portionen teilen
  5. Ofen auf 180° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backbpapier belegen.
  6. Vier Brezel formen, mit Milch bepinseln, mit Hagelzucker bestreuen und ca. 20 Minuten backen.
  7. Währenddessen vier Weckmänner formen, mit Milch bepinseln, zwei Schokodrops als Augen leicht eindrucken und ebenfalls für ca. 20 Minuten backen.
  8. Lasst es euch schmecken, Veronique 🙂

 

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